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	<title>Kommentare zu: The Coming Collapse of the Middle Class</title>
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	<description>über Politik, Wirtschaft &#38; Kapitalmärkte</description>
	<lastBuildDate>Mon, 23 Mar 2009 07:11:45 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Hendrik</title>
		<link>http://martinschledde.wordpress.com/2008/04/07/the-coming-collapse-of-the-middle-class/#comment-73</link>
		<dc:creator>Hendrik</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 07:11:44 +0000</pubDate>
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		<description>Moinsen!
Schau mal, der Herr Steingart vom Spiegel hat anscheinend auch Deinen Blog gelesen ;-):
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,547166,00.html
Der Artikel beschreibt relativ gut &quot;in knappen Worten&quot; das Problem der privaten Nachfrage in den USA sowie den zumindest hinterfragenwürdigen Anteil von Notenbank/Politik an der Krise.
Hinsichtlich Frau Warren bin ich der Meinung, dass sie im Grunde genommen nicht viel Neues erzählt. So könnte man eben gerade die jahrzehntelange, stetig zunehmende (?) Tradition der kreditkartenfinanzierten privaten Nachfrage als deutlichen Indikator dafür werten, dass hier ein zunehmendes Problem hinsichtlich der finanziellen Lage des &quot;Mittelstands&quot; auftritt. Andererseits spielt natürlich hüben wie drüben eine stetig wachsende Anspruchshaltung (das klassische &quot;auch haben will&quot;) auch eine Rolle, soll heißen: Es sind nicht nur &quot;die dummen Banken&quot; Schuld, die permanent Privatkredite, Hypotheken etc. gewährt haben, sondern eben zum Teil auch diejenigen, die diese Kredite (bzw. Statusobjekte wie das neue Auto, neue Möbel, das häufige Essen im teuren Restaurant etc.) ja auch haben wollten. Zu jedem Fehler gehören bekanntlich immer mindestens zwei Seiten...
Nunmehr wäre es einmal interessant zu erforschen, inwieweit es so etwas wie eine &quot;optimale Verschuldungsquote&quot; auf volkswirtschaftlicher Ebene gibt. Dass ein kreditfinanziertes &quot;demand-boosting&quot; (egal ob privat oder durch den Staat) auf Dauer nicht wirklich gutgeht sehen wir ja gerade mal wieder. Der früher oder später folgende Schock (und seine Kosten) fällt dann nämlich (vielleicht?) stärker aus, als der kurzfristige Nutzen, den man hatte... Naja, schaun mer mal, wie die USA respektive die Weltwirtschaft dieses Beben &quot;wegsteckt&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moinsen!<br />
Schau mal, der Herr Steingart vom Spiegel hat anscheinend auch Deinen Blog gelesen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> :<br />
<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,547166,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,547166,00.html</a><br />
Der Artikel beschreibt relativ gut &#8222;in knappen Worten&#8220; das Problem der privaten Nachfrage in den USA sowie den zumindest hinterfragenwürdigen Anteil von Notenbank/Politik an der Krise.<br />
Hinsichtlich Frau Warren bin ich der Meinung, dass sie im Grunde genommen nicht viel Neues erzählt. So könnte man eben gerade die jahrzehntelange, stetig zunehmende (?) Tradition der kreditkartenfinanzierten privaten Nachfrage als deutlichen Indikator dafür werten, dass hier ein zunehmendes Problem hinsichtlich der finanziellen Lage des &#8222;Mittelstands&#8220; auftritt. Andererseits spielt natürlich hüben wie drüben eine stetig wachsende Anspruchshaltung (das klassische &#8222;auch haben will&#8220;) auch eine Rolle, soll heißen: Es sind nicht nur &#8222;die dummen Banken&#8220; Schuld, die permanent Privatkredite, Hypotheken etc. gewährt haben, sondern eben zum Teil auch diejenigen, die diese Kredite (bzw. Statusobjekte wie das neue Auto, neue Möbel, das häufige Essen im teuren Restaurant etc.) ja auch haben wollten. Zu jedem Fehler gehören bekanntlich immer mindestens zwei Seiten&#8230;<br />
Nunmehr wäre es einmal interessant zu erforschen, inwieweit es so etwas wie eine &#8222;optimale Verschuldungsquote&#8220; auf volkswirtschaftlicher Ebene gibt. Dass ein kreditfinanziertes &#8222;demand-boosting&#8220; (egal ob privat oder durch den Staat) auf Dauer nicht wirklich gutgeht sehen wir ja gerade mal wieder. Der früher oder später folgende Schock (und seine Kosten) fällt dann nämlich (vielleicht?) stärker aus, als der kurzfristige Nutzen, den man hatte&#8230; Naja, schaun mer mal, wie die USA respektive die Weltwirtschaft dieses Beben &#8222;wegsteckt&#8220;.</p>
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