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	<title>Kommentare zu: Deutsche Post Lobbyisten siegen!!!</title>
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	<description>über Politik, Wirtschaft &#38; Kapitalmärkte</description>
	<lastBuildDate>Mon, 23 Mar 2009 07:11:45 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Manfred</title>
		<link>http://martinschledde.wordpress.com/2007/12/17/deutsche-post-lobbyisten-siegen/#comment-56</link>
		<dc:creator>Manfred</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 11:04:17 +0000</pubDate>
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		<description>Wie könnte eine so sinnlose Aussage wie die, dass ein gesetzlicher Mindestlohn negative Auswirkungen auf die Beschäftigung habe, volkswirtschaftlicher Konsens sein? Wieso überhaupt sollte ein solcher Nonsens intuitiv Sinn machen?? GERADE volkswirtschaftlich betrachtet bedeutet ein Anstieg der Lohnkosten in den teilweise unter das Existenzminimum gerutschten Lohnbereichen auf marktwirtschaftlich sinnvolle Werte einen Anstieg der Kaufkraft in gleicher Höhe und somit Beschäftigungszuwachs.

Der Post-Mindestlohn gibt ja ein beredtes Zeugnis über diese Zusammenhänge ab: Das ohnehin absurde (allein auf Verdrängungswettbewerb setzende), menschenverachtende &quot;Geschäftsmodell&quot; von PIN und Konsorten bricht zusammen und die Mitarbeiter werden von der Deutschen Post übernommen, die hoffentlich bald wieder als staatlicher Monopolist fungieren kann, damit nicht drei, vier, fünf Briefträger jeden Tag klingeln. Also ein voller Erfolg für die Allgemeinheit!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie könnte eine so sinnlose Aussage wie die, dass ein gesetzlicher Mindestlohn negative Auswirkungen auf die Beschäftigung habe, volkswirtschaftlicher Konsens sein? Wieso überhaupt sollte ein solcher Nonsens intuitiv Sinn machen?? GERADE volkswirtschaftlich betrachtet bedeutet ein Anstieg der Lohnkosten in den teilweise unter das Existenzminimum gerutschten Lohnbereichen auf marktwirtschaftlich sinnvolle Werte einen Anstieg der Kaufkraft in gleicher Höhe und somit Beschäftigungszuwachs.</p>
<p>Der Post-Mindestlohn gibt ja ein beredtes Zeugnis über diese Zusammenhänge ab: Das ohnehin absurde (allein auf Verdrängungswettbewerb setzende), menschenverachtende &#8222;Geschäftsmodell&#8220; von PIN und Konsorten bricht zusammen und die Mitarbeiter werden von der Deutschen Post übernommen, die hoffentlich bald wieder als staatlicher Monopolist fungieren kann, damit nicht drei, vier, fünf Briefträger jeden Tag klingeln. Also ein voller Erfolg für die Allgemeinheit!</p>
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		<title>Von: Jürgen Martinschledde</title>
		<link>http://martinschledde.wordpress.com/2007/12/17/deutsche-post-lobbyisten-siegen/#comment-52</link>
		<dc:creator>Jürgen Martinschledde</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 19:26:12 +0000</pubDate>
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		<description>Klar gerne - ich hab das aus folgendem Artikel in der Zeit:
http://www.zeit.de/2003/45/Lobbyismus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klar gerne &#8211; ich hab das aus folgendem Artikel in der Zeit:<br />
<a href="http://www.zeit.de/2003/45/Lobbyismus" rel="nofollow">http://www.zeit.de/2003/45/Lobbyismus</a></p>
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		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://martinschledde.wordpress.com/2007/12/17/deutsche-post-lobbyisten-siegen/#comment-51</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 17:40:50 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

könntest Du mir bitte evtl. die Quelle nennen, aus der Du die Zahl der ausgestellten Bundestags-Hausausweise an die Kategorie &quot;Lobbyisten&quot; nimmst? Vielen Dank!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>könntest Du mir bitte evtl. die Quelle nennen, aus der Du die Zahl der ausgestellten Bundestags-Hausausweise an die Kategorie &#8222;Lobbyisten&#8220; nimmst? Vielen Dank!</p>
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	</item>
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		<title>Von: Olli</title>
		<link>http://martinschledde.wordpress.com/2007/12/17/deutsche-post-lobbyisten-siegen/#comment-45</link>
		<dc:creator>Olli</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Dec 2007 16:04:50 +0000</pubDate>
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		<description>Frohes Fest Martin,
dein Text liest sich flüssig und ist gut geschrieben. Deine Argumentationslinie ist allerdings ziehmlich dürftig. Direkt zu Beginn schreibst du über &quot;dubiose&quot; Machenschaften der 4500 Lobbyisten die sich im Bundestag tummeln und machst sie indirekt verantwortlich für die Entscheidung über den Post-Mindestlohn.

Natürlich hat die Post Fürsprecher im Bundestag, allerdings bezweifel ich, das es in den letzten Jahren irgend eine politische Entscheidung gab, an der nicht der ein oder andere &quot;Nicht-Abgeordnete&quot; beteiligt war. Die Post ist allerdings eine Institution in Deutschland, die es verdient hat geschützt zu werden. Billig-Anbieter wie PIN können ihre günstigen Tarife nur machen, da sie aus die schlechte wirtschaftliche Lage Gering-Qualifizierter ausnutzen und sie für Arbeit nicht anständig bezahlen. Das ist kein wirtschaftlicher Wettbewerb, sondern unanständig.

Das ein Herr Zumwinkel so eine Entscheidung nutzt, um persöhnlichen Profit zu machen ist natürlich eine Unverschämtheit, aber noch lange kein Beweis dafür, das der Bundestag von kleinen gelben Lobbyisten unterwandert wurde, die durch Mindestlohn-Gesetze kräftig ihre Rente aufbessern wollen.

Das ausgerechnet die Verbraucher die Verlierer sein sollen ist doch Unsinn.    Gerade Unternehmen wie PIN wurden bisher doch fast ausschließlich gewerblich genutzt. Natürlich kann man immer mit der Geiz  ist Geil Mentalität argumentieren, aber ich glaube die meisten interessiert es nicht , ob die Weihnachts Karte 50 oder 55 cent kostet.

Mist Bescherung geht los, ich schreib bald mal noch mehr;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Frohes Fest Martin,<br />
dein Text liest sich flüssig und ist gut geschrieben. Deine Argumentationslinie ist allerdings ziehmlich dürftig. Direkt zu Beginn schreibst du über &#8222;dubiose&#8220; Machenschaften der 4500 Lobbyisten die sich im Bundestag tummeln und machst sie indirekt verantwortlich für die Entscheidung über den Post-Mindestlohn.</p>
<p>Natürlich hat die Post Fürsprecher im Bundestag, allerdings bezweifel ich, das es in den letzten Jahren irgend eine politische Entscheidung gab, an der nicht der ein oder andere &#8222;Nicht-Abgeordnete&#8220; beteiligt war. Die Post ist allerdings eine Institution in Deutschland, die es verdient hat geschützt zu werden. Billig-Anbieter wie PIN können ihre günstigen Tarife nur machen, da sie aus die schlechte wirtschaftliche Lage Gering-Qualifizierter ausnutzen und sie für Arbeit nicht anständig bezahlen. Das ist kein wirtschaftlicher Wettbewerb, sondern unanständig.</p>
<p>Das ein Herr Zumwinkel so eine Entscheidung nutzt, um persöhnlichen Profit zu machen ist natürlich eine Unverschämtheit, aber noch lange kein Beweis dafür, das der Bundestag von kleinen gelben Lobbyisten unterwandert wurde, die durch Mindestlohn-Gesetze kräftig ihre Rente aufbessern wollen.</p>
<p>Das ausgerechnet die Verbraucher die Verlierer sein sollen ist doch Unsinn.    Gerade Unternehmen wie PIN wurden bisher doch fast ausschließlich gewerblich genutzt. Natürlich kann man immer mit der Geiz  ist Geil Mentalität argumentieren, aber ich glaube die meisten interessiert es nicht , ob die Weihnachts Karte 50 oder 55 cent kostet.</p>
<p>Mist Bescherung geht los, ich schreib bald mal noch mehr;)</p>
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	<item>
		<title>Von: Paul</title>
		<link>http://martinschledde.wordpress.com/2007/12/17/deutsche-post-lobbyisten-siegen/#comment-42</link>
		<dc:creator>Paul</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 12:54:34 +0000</pubDate>
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		<description>Hi J!
Mal wieder ein guter Artikel! Es ist wirklich ein Jammer mit dem Post-Mindestlohn, insbesondere da die SPD nun zu jeder Wahl versuchen wird, eine neue Branche mit diesem &quot;Segen&quot; zu bedenken. Da die Union eingeknickt ist, wird sie jetzt einen schweren Stand bei dem Thema haben. Jobverluste drohen (siehe Frankreich), aber der Abwärtstrend bei den Arbeitslosenzahlen konnte den Politikern auch nicht behagen... zu lange haben sie sich an den steigenden Trend gewöhnt.

Eine andere, mit der Deregulierung des Briefmarktes zusammenhängde Frage ist wie deregulierte Märkte reguliert werden können und sollen. Diese Frage stellt sich m.E. jedesmal, wenn ein ehemaliger Staatsbetrieb (Post, Tcom, Bahn) privatisiert und der von ihm bearbeitete Markt dereguliert wird. Denn oft leisten diese Staatsbetriebe u.a. Dienste, die marktwirtschaftlich nicht rechnerisch, aber politisch erwünscht oder sogar in Gesetzen verankert sind. So betreibt die Bahn (mit abnehmender Tendenz) unrentable Strecken zwischen Kuh-Käffern, die Post stellt meine Weihnachtskarte meiner Oma für 55Cent auf dem Land zu und auch die Telekom gibt Ihr einen Anschluss. Alles Dinge auf die wir (oder meine Oma) nicht verzichten wollen. Wie kann Wettbewerb ermöglicht werden, der der Anforderung des Erhalts dieser Dienste Rechnung trägt? Da alle Theorie bekanntlich grau ist, interessieren mich vor allem Modelle, die sich in der Praxis bewährt haben. Aber auch schlüssige Gedanken und Ansätze sind m.E. eine Diskussion wert.

Viele Grüsse
Paul</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi J!<br />
Mal wieder ein guter Artikel! Es ist wirklich ein Jammer mit dem Post-Mindestlohn, insbesondere da die SPD nun zu jeder Wahl versuchen wird, eine neue Branche mit diesem &#8222;Segen&#8220; zu bedenken. Da die Union eingeknickt ist, wird sie jetzt einen schweren Stand bei dem Thema haben. Jobverluste drohen (siehe Frankreich), aber der Abwärtstrend bei den Arbeitslosenzahlen konnte den Politikern auch nicht behagen&#8230; zu lange haben sie sich an den steigenden Trend gewöhnt.</p>
<p>Eine andere, mit der Deregulierung des Briefmarktes zusammenhängde Frage ist wie deregulierte Märkte reguliert werden können und sollen. Diese Frage stellt sich m.E. jedesmal, wenn ein ehemaliger Staatsbetrieb (Post, Tcom, Bahn) privatisiert und der von ihm bearbeitete Markt dereguliert wird. Denn oft leisten diese Staatsbetriebe u.a. Dienste, die marktwirtschaftlich nicht rechnerisch, aber politisch erwünscht oder sogar in Gesetzen verankert sind. So betreibt die Bahn (mit abnehmender Tendenz) unrentable Strecken zwischen Kuh-Käffern, die Post stellt meine Weihnachtskarte meiner Oma für 55Cent auf dem Land zu und auch die Telekom gibt Ihr einen Anschluss. Alles Dinge auf die wir (oder meine Oma) nicht verzichten wollen. Wie kann Wettbewerb ermöglicht werden, der der Anforderung des Erhalts dieser Dienste Rechnung trägt? Da alle Theorie bekanntlich grau ist, interessieren mich vor allem Modelle, die sich in der Praxis bewährt haben. Aber auch schlüssige Gedanken und Ansätze sind m.E. eine Diskussion wert.</p>
<p>Viele Grüsse<br />
Paul</p>
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